Ein
Spaziergang durchs Dorf und seinem historischen Zentrum ist eine ausgezeichnete
Zugabe zu einem unvergesslichen Mittag- oder Abendessen im Innenhof des Palastes.
Es lohnt, sich auf die regionale Küche, mit bester Auswahl an Rohstoffen
und traditionellen Gerichten, einzulassen (aceites- Speiseöle, jamón
und embutido von la Dehesa - Schinken und Aufschnitt, torta Casar-
Kuchen, vinos - Weine der Weinberge von Guadiana, migas extremeñas
- Brotkrumen, caldereta de cordero - Lammeintopf, Fleisch vom ternera
retinta....); letzteres vom Rind der Dehesa in Extremadura, freilaufend und
sich von Natur aus von Leiden, Zweigen und Eicheln ernährend. Diese Bestrebungen
sollten gepriesen werden und zu Verbesserungen angeregen.
Die
sich ausserhalb befindenden neun zinnenförmigen Türme, verleihen ihm
ein prachtvolles Aussehen. Das Innere ist in sich königlich und pompös
mit bezaubernden Kacheln, Bögen, Eisenbeschlägen.... und anderen dekorativen
Stücken, Eigentum des alten Palastes.
Die
Zimmer sind nett eingerichtet und es wird bestätigt, dass Hernán Cortés
dort einst als Gast zugegen war. Sie sind geräumig und urig, dem Ambiente
des Paradors angepasst. Sein Ausblick ins Dorf (besonders von den Zimmern aus,
dessen Balkone zum Platz hin gehen) ist sehr angenehm. Er verfügt über
ein Schwimmbad und einen Garten.
Es wird geraten, mit dem Auto bis in den
Innenhof, durch die zwei Eingangsportale, hineinzugfahren. Nach dem ersten Portal
könnte man fälschlicherweise den Eindruck bekommen, schon im Inneren
angelangt zu sein, grenzt aber gleichzeitig an ein anderes Hotel.